Stress & Ängste? Unsere Tipps!

Emotionaler Stress und Ängste sind präsenter als jemals zuvor. Während solche Phasen auf kurze Sicht ganz normal und kein Grund zur Sorge sind, können sie auf lange Sicht Lebensqualität und Gesundheit erheblich beeinträchtigen. 

Regelmäßige Gereiztheit, Unruhe, depressive Verstimmung, Schlappheit, Infektanfälligkeit, Kopfschmerzen und Schlafstörungen sind nur einige zu nennende Symptome, die ein Ungleichgewicht signalisieren.

Die gute Nachricht: Wir können unser psychisches und physisches Wohlbefinden in solchen Phasen ein ganzes Stück selber beeinflussen!


ERNÄHRUNG

Wissenschaftliche Ergebnisse zeigen, dass unsere Ernährung einen erheblichen Einfluss auf unsere Symptomatik bei Stress und Angst hat. So scheinen verarbeitet Lebensmittel, reich an Gluten und Zucker, Angststörungen zu begünstigen - vermutlich aufgrund ihrer Entzündlichkeit. Lebensmittel reich an hochwertigen Omega 3 Fettsäuren scheinen dagegen einen positiven Effekt zu haben: Fisch, Eier, Joghurt, Avocado, Nüsse, Samen, Leinöl.

Außerdem sind ballaststoffreiche Lebensmittel zu empfehlen, da diese Insulinschwankungen vorbeugen und eine gesunde Verdauung unterstützen. Bsp. Quellen: Haferflocken, Leinsamen, Brokkoli und Kartoffeln. Kräuter-Tees oder -tinkturen mit Baldrian,  Lavendel, Melisse oder Salbei können ferner entspannend auf das zentrale Nervensystem wirken, und Stress und Angst lindern. 


NAHRUNGSERGÄNZUNG

Nicht selten steckt hinter Nervosität und Ängsten ein Nährstoffmangel. Denn Stress und eine unregelmäßige Ernährung (sowie viele weitere Faktoren) beeinflussen unsere Nährstoffaufnahme. Insbesondere unsere Magnesium- und Vitamin B-Versorgung geraten in solchen Phasen leicht in ein Defizit.

Wir empfehlen: 2 x ein Messlöffel Magnesium pro Tag am Nachmittag oder vor dem Schlafen, zur Entspannung der Nerven. Sowie 1 x pro Tag eine Kapsel Vitamin B Complex zum Essen, um das psychische und nervliche Gleichgewicht zu unterstützen, und Hormonschwankungen vorzubeugen.


ENTSPANNUNG

Wer zu Stress und Ängsten neigt, sollte seinen Schlaf unbedingt priorisieren. Nur durch ausreichend Schlaf, geben wir unserem Körper die Chance zu entgiften und regenerieren. Eine gestörte Regeneration über Nacht, kann Nervosität und ein körperliches Ungleichgewicht begünstigen. 

Auch Yoga, Meditation und Atemtechniken sind tolle Tools, um unserem Körper eine Auszeit zu geben. Tipp: Atme jeden Morgen und Abend vor dem Aufstehen und Schlafen fünf mal bewusst und tief in den Bauch wieder ein und aus. Für einen entspannten Start und Abschluss des Tages.


SOZIALER AUSTAUSCH

Neben den zuvor aufgeführten Punkten, sind es oft unsere sozialen Kontakte, die unser Wohlbefinden beeinflussen. Nicht nur aus diesem Grund ist es so wichtig, sich ein positives Umfeld zu schaffen, insbesondere bei Beruf und Freunden. Wer Freude und Vertrauen bei Beruf, Freunden und Familie findet, ist in der Regel auch weniger anfällig für Stress und Ängste. 

Natürlich gibt es trotzdem Phasen, in denen wir von unserem sozialen Netzwerk nicht 100% aufgefangen werden. In diesem Fall  kann es helfen, sich ein soziales Hobby zu suchen, wie z.B. Tanz, Mannschaftssport oder ähnliches. Darüber hinaus gibt es inzwischen tolle Möglichkeiten, sich auch von außerhalb Hilfe zu holen, z.B. durch Online Gruppen-Gespräche und -Therapien.


Achtung: solltest Du dich ernsthaft depressiv und lebensmüde fühlen, kontaktiere unbedingt einen Facharzt oder melde Dich bei der Telefonseelsorge 0800 1110111.

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